Dehnen
Das Dehnen von Piercings sollte immer nur bei abgeheilten Piercings
erfolgen und die Dehnstufen sollten so klein wie möglich sein um eine
dauerhafte Schädigung des Gewebes zu verhindern. Empfehlenswert
wäre eine Steigerung um einen halben Milimeter bis Milimeter alle
4 bis 6 Wochen. Dehnen verlangt Geduld.
Hier sei auch erwähnt, dass nach Aussage vieler Frauen diesem Piercing die meiste Lust abzugewinnen ist.
Zurück zur PiercingauswahlGenital Beading
Genital Beadings sind kleine Kugel- oder Stabimplantate im
Schaftbereich des Penis. Um diese Implantate einzusetzen,
wird ein kleiner Einschnitt in die Haut am Schaft gemacht,
unter der Haut wird eine Tasche stumpf präpariert und dann das
sterile Implantat eingesetzt. Der Schnitt wird anschließend mit
Sterilstrips geklebt oder genäht. Die Implantate werden von
außen mit Klebebändern fixiert, damit sie in Ruhe eingekapselt
werden können. Diese Art von Eingriff kommt aus dem pazifischen
Raum und ist heutzutage noch immer in Japan sehr
populär ("Yakuza Beads").
Scarifikation
Unter Scarifikation versteht man das Zufügen von Ziernarben - also Vernarbung die als Hautschmuck getragen werden. Diese Schmucknarben können auf unterschiedlichste Weise erzeugt werden. Die häufigste und präziseste Art ist wohl das Cutting, d.h. Schneiden der Haut mittels eines Skalpells - diese Art ergibt sehr genaue und "kontrollierbare" Narben. Die bekannteste Art der Scarifikation ist hingegen das Branding, hier gibt es zwei Formen, das "Strike Branding" mittels geformten Metallstempeln (ergibt keine schöne und regelmäßige Narbenbildung) und das "Cautery Branding" mittels eines sog. HF-Kauterers. Dieses Gerät verödet die Haut mittels Strom und ergibt ähnlich dem Cutting recht "kontrollierbare" Narben.